Durchschnittliche Dauer eines Hausverkaufs

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Durchschnittliche Dauer eines Hausverkaufs

Die Dauer eines Hausverkaufes hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Deshalb birgt es Schwierigkeiten einen pauschalisierten Zeitraum anzugeben. Beim Vergleich von Durchschnittswerten lässt sich allerdings eine Tendenz feststellen: der Verkauf einer Immobilie dauert in der Regel zwischen sechs und neun Monaten. Diese Werte gelten unabhängig davon, ob eine Privatperson oder ein Makler das Haus am Markt anbietet. Generell gilt aber, dass sich ein stadtnahes und zentral gelegenes Objekt schneller veräußern lässt, als Häuser in ländlichen Regionen.

Die Lage als ausschlaggebender Erfolgsfaktor

Wie zuvor angedeutet, beeinflusst die Lage des zu verkaufenden Objektes stark die Dauer des Verkaufes. Selbstverständlich ist eine attraktive Lage eine sehr subjektive Wahrnehmung. Jeder, der auf der Suche nach einer neuen Immobilie ist,  sieht eine andere Region als Traumdomizil für die nächsten Jahre. Jedoch erfreuen sich städtische Ballungszentren generell einer großen Beliebtheit. Wohngegenden, die eine gute arbeitsmarkttechnische Entwicklung aufweisen stehen auf der Wunschliste der potenzieller Käufer meist weit oben. Die hohe Arbeits- und Wirtschaftskraft zieht die Menschen immer mehr an. Für viele Interessenten ist ein weiter Arbeitsweg ein absolutes K.O.-Kriterium bei der Haussuche. Unabhängig von der Zielgruppe gehört zu den entscheidenden Faktoren immer eine gute Verkehrsanbindung. In Zeiten der Klimaerwärmung verzichten immer mehr Menschen auf ein eigenes Auto oder versuchen zumindest häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Daher sind kurze Wege zu Bus-und Bahnstationen immer ein Aspekt, der die Dauer des Hausverkaufes verkürzen kann. Generell ist die Infrastruktur ein wichtiges Kriterium bei der Veräußerung. Potenzielle Käufer bevorzugen Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe Ihres Eigenheims. Somit sollte zumindest der nächste Supermarkt in der Nähe des zu verkaufenden Objektes liegen. Weiterhin sind Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder auch Arztpraxen Aspekte auf die Käufer bei der Suche nach einem geeigneten Haus achten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Negativbeispiele, die die Verkaufsdauer einer Immobilie verlängern können. Dazu gehören große Gewerbegebiete, stark befahrene Straßen oder eine  nur schwach ausgebildete Infrastruktur. Jedoch sollten Verkäufer, die eine Immobilie in eher abgeschiedener und ländlicher Region besitzen nicht verzweifeln. Die Zielgruppe ist zwar kleiner, aber auch das Angebot an freistehenden Häusern in ruhigen Gegenden ist auf dem Markt kleiner. Hier sollten in einer Anzeige möglichst andere Aspekte positiv hervorgehoben werden.
Generell gilt, dass für den Hausverkauf insbesondere Städte wie Berlin, Frankfurt am Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart besonders erfolgsversprechend sind. Studien belegen, dass diese Regionen seit Jahren zu den attraktivsten Standorten gehören. Durch die immer steigenden Einwohnerzahlen steigt auch die Nachfrage am Markt kontinuierlich. Dies hat zur Folge, dass ein Immobilienverkauf deutlich schneller realisiert werden kann.

Der Zustand der Immobilie beeinflusst die Dauer des Verkaufs

Je nachdem wie der Zustand des zu verkaufenden Objektes ist, kann dies zu enormen Unterschieden in der Verkaufsdauer führen.  Käufer für renovierungsbedürftige Häuser zu finden wird immer schwieriger. Noch schlechter ist die Situation, wenn bei der Immobilie Kernsanierungsarbeiten anstehen bevor diese bezugsfertig ist. Interessenten für Häuser wollen meistens in ein modernes und frisch saniertes Objekt einziehen. Die Wenigsten sind daran interessiert eine monatelange Arbeit aufzuwenden, bis das Haus in dem gewünschten Zustand ist. Weiterhin beeinflusst der Zustand der Immobilie auch den Verkaufspreis der erzielt werden kann. Somit sollte vorher immer abgewägt werden, ob es nicht sinnvoller ist selber Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen zu betreiben, bevor das Haus am Markt angeboten wird. Ein weiterer Faktor, der immer wichtiger wird, den aber nichtsdestotrotz viele Verkäufer vergessen, ist die Energieeffizienz. Gute Energiekennzahlen beschleunigen den Verkauf einer Immobilie maßgeblich. Viele Verkäufer sind im ersten Moment ratlos, wenn sie von Bekannten oder schließlich einem potenziellen Käufer auf die Energiewerte der Immobilie angesprochen werden. Aufschluss über diese gibt  der Energieausweis. Dieser enthält gemäß der Energiesparverordnung alle relevanten Kennzahlen des Objektes rund um das Thema Energie. Weiterhin erhält er generelle Angaben zum Gebäude und seiner Beheizung. Dies hilft den Käufern schon im Voraus Energie- und Heizkosten kalkulieren zu können. Deshalb ist es immer sinnvoll, sich vor dem Verkauf eines Hauses genau über die Energiewerte zu informieren und diese gegebenenfalls zu recherchieren. Auch hier gilt, weist das Objekt eine sehr schlechte Energieeffizienz auf, können sich vom Verkäufer veranlasste Modernisierungsmaßnahmen für den gesamten Verkaufsprozess lohnen.

Ein realistischer Preis kann den Verkaufsprozess verkürzen

Auch der Verkaufspreis hat starke Auswirkungen auf die Dauer des Hausverkaufs. Ist dieser sehr niedrig angesetzt, werden sich logischerweise viele Interessenten für das Objekt melden und die Immobilie kann in der Regel schnell veräußert werden. Allerdings verschenkt der Verkäufer mit so einer Verkaufstaktik schnell tausende von Euros. Ein Haus sollte nie unter seinem Wert verkauft werden. Dies kann bei potenziellen Käufern den Eindruck erwecken, dass es versteckte Mängel gibt. Ein Großteil der Interessenten schreckt vor zu niedrigen Angebotspreisen zurück, da dadurch schnell ein unseriöser Eindruck erweckt wird. Gleichzeitig zieht ein zu hoher Preis die Verkaufsdauer schnell in die Länge. Hier muss mit nur wenigen bis nahezu gar keinen Interessenten gerechnet werden. Generell gilt die Faustregel, dass im Rahmen der Immobilienbewertung der Angebotspreis zwischen 105 und 110 Prozent variieren sollte. Dabei gibt es aber selbstverständlich Ausnahmen, über die ein professioneller Makler die Verkäufer aufklären kann.

Einfacherer Verkauf durch Immobilienmakler?

Pauschal lässt sich nicht festhalten, ob die Hilfestellung durch einen Immobilienmakler die Dauer des Hausverkaufs verkürzt oder verlängert. Hier ist vor allem die Erfahrung und Qualität des Maklers entscheidend. Allerdings verlangt ein guter Makler auch häufig eine hohe Bezahlung. Jedoch versucht ein Mann vom Fach in jedem Fall den maximalen Gewinn zu erzielen. Der wahrscheinlich größte und entscheidendste Vorteil ist die Kenntnis über den Immobilienmarkt des Maklers. Dieser weiß wann und auf welcher Plattform das Haus angeboten werden muss, um schnellstmöglich einen maximalen Gewinn zu erzielen. Außerdem gewährt ein Immobilienmakler finanzielle Sicherheit für den Verkäufer, indem er frühzeitig die Bonität der potenziellen Käufer überprüft. Somit liegt die Entscheidung letztendlich beim Verkäufer. Dieser muss selber entscheiden ob er sein Objekt privat oder durch einen Makler veräußern will. Wichtig ist es Werbung zu betreiben und eine Verkaufsanzeige auf beliebten Portalen zu veröffentlichen. Wenn die eigene Verkaufstaktik auch nach mehreren Wochen oder Monaten noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbringt, lohnt sich der Gang zum Makler auch im Nachhinein.

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